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Bei Calcium carbonicum-Mangel schwellen die Drüsen an

Bei einem Calcium carbonicum-Mangel beschreibt die Schüßler-Salz-Antlitzanalyse das Gesicht eines Betroffenen als aufgedunsen, großporig, mit eventuellen Ausschlägen im Gesicht und an den Lippen sowie mit Schlupflidern. Das Haar ist voll, glanzlos, brüchig und spröde. Der Betroffene leidet möglicherweise unter Augenzittern und schwitzt am Kopf und im Gesicht. In der Nacht leidet der Betroffene unter Einschlafstörungen und knirscht derweil mit den Zähnen.

Symptome, die auf ein Fehlen von Calcium carbonicum hindeuten können, sind kalte Füße, die sich einfach nicht einwärmen lassen. Neben Kältegefühlen in den Knien und den Unterschenkeln könnte eine generelle Frostigkeit empfunden werden, wobei gleichzeitig eine Abneigung gegenüber frischer Luft besteht.

Sogenanntes Schleimrasseln in der Luftröhre und in den Bronchien sowie häufige grippale Infekte gelten als ein Indiz für ein Fehlen von Calcium carbonicum. Wenn Mund und Lippen wund, rissig und blutig sind, ein übel riechender, stinkiger Mundgeruch verbunden mit einem sauren Geschmack im Mund wird von Schüßler-Therapeuten ein Mangel an Calcium carbonicum vermutet. Häufiges saures, lautes Aufstoßen mit Sodbrennen kann ebenfalls auf einem Calcium carbonicum beruhen. Sollte der Stuhl sehr hart, weiß und gelblich sein, kann dies ein Indiz für Calcium carbonicum-Mangel sein. Wenn einerseits ein Appetitmangel bzw. -verlust besteht und andererseits ein starkes Verlangen nach Salzigem, nach Eiern oder auch nach Süßigkeiten, kann dies für ein Fehlend von Calcium carbonicum sprechen.

Die Symptome verschlimmern sich bei jeder Anstrengung, Kälte, Tageslicht, Geräuschen, Witterungswechsel, Nässe, Bewegungen und Essen. Durch Wärme sowie im Freien verbessern sich die Symptome.

Calcium carbonicum D6 – das Salz gegen Überforderung

Im menschlichen Körper kommt Calcium carbonicum D6 in den Knochen, den Zähnen und im Lymphsystem vor. Calcium carbonicum ist die chemische Bezeichnung für Marmor, Sandstein bzw. Kreide. In der Kinderheilkunde wird Calcium carbonicum, das aus den Schalen von Austern gewonnen wurde, bereits seit vielen Jahrhunderten gegen chronische Erkrankungen sowie Allergien verwendet.

Calcium carbonicum wirkt besonders auf das vegetative Nervensystem, indem das im Körper reichlich vorhandene Kalk den Stoffwechsel positiv beeinflusst. Calcium carbonicum steuert die Nahrungsaufnahme. Es begünstigt den Abbau intrazellulärer Stoffwechselrückstände. Indem es gegen Übersäuerung wirkt, beschleunigt Calcium carbonicum den abbauenden Stoffwechsel.

Bei geistiger oder körperlicher Erschöpfung bzw. Überarbeitung, bei chronischen Schleimhautkatarrhen der Luftwege, der Augen und der Ohren, bei Abszessen in Muskeln sowie Störungen des Blutkreislaufes wird in der Schüßler-Therapie das 22. Salz verordnet.

Bei chronischen Schleimhautkatarrhen der Augen, Katarrhen der Ohren und Luftwege sowie Nasenpolypen behandeln Schüßler-Anwender mit Calcium carbonicum D6. Ein sogenannter Stockschnupfen, ein hartnäckiger Katarrh mit einem dickflüssigen, gelblichen Ausfluss oder auch wenn die Nase mit großen, schwärzlichen Klumpen verstopft ist, soll auf eine Calcium carbonicum D6-Verabreichung positiv reagiert werden. Schwellungen und Verhärtungen der Drüsen, Lymphknoten und Lymphdrüsen sowie schmerzhafte Anschwellungen von den Ohrspeichel- und Unterkieferdrüsen, chronische Mandelentzündungen mit stark wuchernden Mandeln sollen auf das 22. Schüßler Salz Calcium carbonicum D6 ansprechen.

Calcium carbonicum D6 soll gegen frühzeitiges Altern hilfreich sein.

Das eiserne Durchhalten bei Calcium carbonicum-Mangel

Zu viel Arbeit, eine zu große Pflichterfüllung, zu viel Übernahme von Verantwortung, Ziele, die eventuell zu hoch gesteckt sind, ein eiserner Durchhalte-Wille, all dies sind sogenannte Verbraucher von Calcium carbonicum und können einen Menschen in die Sackgasse der Überforderung treiben. Bei dieser Seelenbeschreibung taucht gleich das Bild der guten Mutter auf, die sich selbstlos und selbstaufopfernd für ihre Lieben verzehrt, ohne an sich und ihre eigenen Wünsche und Interesse auch nur einen einzigen Gedanken zu verschwenden. Das Prinzip der Selbstausbeutung ist das wesentliche Kennzeichen für einen Mangel an Calcium carbonicum. Körperlich geht der Betroffene ständig bis an seine äußerste Grenze, er reizt alle seine Reserven aus, will sich nichts schenken lassen, glaubt, dass er sich alles hart selber erarbeiten müsse. Dabei werden doch Liebe und Zuneigung nicht erarbeitet, sondern geschenkt. Jedoch dieser Betroffene gönnt sich einfach seine Ruhepause zur Regeneration nicht, sodass sich die Erschöpfung bis in seine tiefsten inneren Schichten ausdehnt.

Der Betroffene hat alle seine Fühler ausgestreckt, um die Wünsche seiner Lieben vorauszuahnen, um diese umgehend und sofort zu erfüllen. Dieser innere Druck kann neben einer möglichen inneren Einnahme von Calcium carbonicum D6, das auf der körperlichen Ebene den Weg aus der Selbstausbeutung ebnen. Allerdings kann das Problem nur aufgelöst werden, wenn der Betroffene seine Einstellung zur eigenen Person verändert. Darüber hinaus kann sich Calcium carbonicum-Mangel mit einem unruhigen Schlaf, leichten Depressionen und einer Tendenz zur Ängstlichkeit ausdrücken.

Natürliche Ressourcen von Calcium carbonicum befinden sich vor allem in dem Muschelschalen von Meerestieren.

Heilpraktiker Felix Teske

Bei Calcium carbonicum-Mangel schwellen die Drüsen an
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