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Das hohle Hüsteln des Lithium chloratum-Mangel

Bei der Schüßler-Gesichtsanalyse fällt ein Lithium chloratum-Mangel durch häufiges Blinzeln, bei geschwollenen oder geröteten Augen auf. Der Blick der Betroffenen ist müde und erschöpft. Eventuell bestehen auch Ekzeme wie z. B. Neurodermitis. Möglicherweise hüstelt der Betroffene auffallend, was durchaus den Eindruck erwecken kann, als wolle er übertrieben nach Aufmerksamkeit heischen. Dabei leidet der Betroffene allerdings in Wahrheit stattdessen unter einer starken Anspannung und Nervosität.

Schlecht heilende Narben können ein Symptom für Lithium chloratum-Mangel sein. Eventuell ist der vom Mangel-Betroffene empfindlich gegenüber Gerüchen und Geräuschen und er sieht verschwommen, wobei auch noch seine Augenbindehaut schmerzt. Er leidet unter kaltem Schweiß und empfindet eine starke Abneigung gegen Fleisch, Salz, Mehl- und Teigwaren. Andererseits hat er ein starkes Verlangen nach Kaffee und nach Tabak. Raucher haben meistens einen großen Mangel an Lithium chloratum. Ein trockener Schnupfen kann auf einen Lithium chloratum-Mangel hinweisen.

Ein Mangel an Lithium chloratum kann bei einem allgemeinen Niedergeschlagenheitsgefühl bestehen. Blähungen mit Bauchkrämpfen können ebenfalls ein Indiz für Lithium chloratum-Mangel sein.

Bei Kindern können unter einem Lithium chloratum-Mangel nervöse Bauch-Beschwerden nach Angst- und Stresssituationen auftreten. Es können ebenfalls starke Konzentrationsstörungen durch Überbelastung und einen allgemeinen Erschöpfungszustand entstehen.

Lithium chloratum D6 fördert die Ausscheidung von Harnstoffen

Im menschlichen Körper kommt Lithium nur in ganz kleinen Mengen in den Lungen vor und wird vor allem im Skelett, in den Zähnen, in der Hypophyse und in den Nebennieren gespeichert. Im Gehirn wird Lithium nur sehr langsam aufgenommen und es wird über die Nieren ausgeschieden. Lithium beeinflusst den Eiweiß-Stoffwechsel, indem es zur Steigerung der Quellkraft und Vermehrung der organischen Eiweißkolloide des Zellgewebes und zur Neubildung der Zellen beiträgt. In der Schilddrüse bremst es die Jod-Aufnahme und außerdem wirkt es stärkend auf das Immunsystem und wirkt durch Entschlackung und Entgiftung aufbauend bei Schwächezuständen bzw. in der unmittelbaren Zeit nach einer Krankheit. Indem es die verstärkte Lösung und Ausscheidung von Harnstoffen verwirkt und von die schädigende Wirkung von bestimmten Stoffen im Zellinneren bewirkt, wird Lithium chloratum D6 in der Schüßler-Salz-Therapie besonders gegen schmerzhafte Schwellungen und Versteifungen der Gelenke, Rheuma, Gicht, Hexenschuss sowie Muskelerkrankungen verabreicht.

Bei Kopfschmerzen, die nach dem Essen auftreten bzw. nach sogenannten Gichtkopfschmerzen wird ebenfalls Lithium chloratum D6 verabreicht. Weitere Anwendungsgebiete von Lithium chloratum D6 sind allgemeine Erschöpfungen, Abmagerungen und Auszehrungen. Wegen seiner guten, aggressionsdämpfenden Wirkung auf Drüsen und Nerven bei manisch-depressiven Zuständen wird Lithium chloratum D6 auch zur Unterstützung in Therapien gegen diese Erkrankungen verordnet.

Herzbeschwerden verbunden mit Herzstichen, -klopfen, -zittern und -flattern sowie Angina pectoris sollen auf das dritte Ergänzungsmittel Lithium chloratum D6 positiv reagieren. Wenn Frauen Schmerzen vor der Menstruation und nach einer Schwangerschaft Beschwerden haben, soll eine Verordnung von Lithium chloratum D6 Linderung bringen. Im fortschreitenden Alterungsprozess wird Lithium chloratum D6 gegen Demenz, Alterserscheinungen und Aderverkalkungen verabreicht.

Wichtig für die Therapie von Lithium chloratum D6 ist, dass sie nicht urplötzlich abgebrochen werden sollte.

Lithium chloratum-Mangel: Die große Angst vor dem wahnsinnig werden

Kontrovers wird die Anwendung von Lithium chloratum D6 bei Manisch-Depressiven bzw. auch bei Schizophrenen diskutiert. Einerseits sind durchaus Behandlungserfolge bekannt, anderseits soll es bei einer zu langen Behandlung bzw. bei einer zu hohen Dosierung zu Muskelschwäche, Krampfanfällen sowie Magen- und Darm-Störungen gekommen sein.

Geistig-seelisch ist die Haupt-Thematik bei Lithium chloratum-Mangel, dass der Betroffene in Beziehungen mehr gibt als er nimmt. Es besteht folglich eine Korrelation zur übergeordneten Thematik: Gerechtigkeit. Der vom Lithium chloratum-Mangel Betroffene beschäftigt sich mit Kleinigkeiten, er kann kein Ende finden und bringt andererseits nichts zu Ende, er will keine Verantwortung tragen. Sein Denken zeichnet sich durch eine Schwarz-Weiß-Färbung aus. Er ist einerseits recht kritiklos und ist andererseits durch quälende Gedanken besetzt, die sich auch zu Wahnideen auswachsen können. Es kann eine diffuse Angst bestehen, verrückt zu werden.

Er ist schüchtern, zaghaft und leidet unter einem Mangel an Selbstvertrauen. Er arbeitet nur langsam und hat erhebliche Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen. Möglicherweise tendiert er stark zu Suizidneigungen. Der Übergang zwischen Kindheit zu Erwachsenleben gestaltet sich bei ihm als äußerst schwierig.

In der Natur kommt Lithium chloratum nur in wenigen Mineralien vor. In großen Mengen ist Lithium giftig. Daher findet man es nicht in Nahrungsmitteln. Im biochemische Ergänzungsmittel Lithium chloratum D6 ist allerdings nur eine so geringe Dosis an Lithium, die nicht giftig ist und keine gefährlichen Nebenwirkungen verursachen kann.

Heilpraktiker Felix Teske

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