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Gesunde Ernährung und Beruf

Frisches Obst

Kaum jemand bezweifelt, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Dennoch sehen die Mahlzeiten in der Praxis oft ganz anders aus als gesundes Essen es sein sollte. Besonders bei der Arbeit wird gesunde Ernährung oft völlig außer Acht gelassen. Beruflicher Stress und Zeitdruck lassen für ruhige Mahlzeiten kaum Zeit. Der schnelle Imbiss soll einfach schnell den Magen füllen. Das Kantinenessen ist noch immer in manchen Betrieben alles andere als eine gesunde Auswahl. Obwohl schon viele Firmen dazu übergegangen sind, auch ein reichhaltiges Angebot an Salaten und Obst mit anzubieten und die Küche weniger schwer und fett in der Kantine zu gestalten, wird doch oft aus Gewohnheit das schwere, warme Essen vorgezogen. Für den Appetit zwischendurch wird eher nach einem Schokoriegel statt einem Apfel gegriffen. Viele Menschen frühstücken vor dem Arbeitsbeginn entweder nicht gesund oder erst gar nicht. Dafür fällt oft das Familienessen am Abend umso reichhaltiger aus.

Gesunde Ernährung beginnt im Kopf

Es stimmt: Gesunde Ernährung beginnt nicht in der Küche, sondern im Kopf. Um sich gesund zu ernähren, müssen oft alte Essgewohnheiten aufgeben, andere Dinge eingekauft und zubereitet werden. Das erfordert, zumindest am Anfang der Ernährungsumstellung, einen Plan. Besonders, wer bereits mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte jedoch unbedingt an eine Umstellung des Ernährungsplans gehen. Dies muss nicht heißen auf alles zu verzichten, was schmeckt. Vielmehr soll mit einer gesunden Ernährung der Geschmack neu entdeckt werden. Vieles, was Menschen gerade während eines stressigen Arbeitstages essen, wird nämlich gar nicht bewusst wahrgenommen, geschweige denn genossen.

Mit Zeit zum Essen sollte es beginnen. Es ist wichtig, sich morgens Zeit für das Frühstück zu nehmen. Es muss kein aufwendiges Frühstück sein. Ein Haferflockmüsli mit frischem Obst oder ein Vollkornbrot mit Quark und Kräutern oder Tomaten ist völlig ausreichend. Das nimmt schon einmal den Heißhunger auf den ersten süßen Snack zwischendurch. Zur Mittagszeit erleben die meisten Menschen einen Energieabfall. Ein schweres Mittagessen bestärkt nur Völlegefühl und Müdigkeit. Leiche Kost, wie Salat, Obst, etwas magerer Fisch oder mageres Fleisch sind leichter zu verdauen und bringen die Vitalkräfte wieder in Schwung. Die leichte Mahlzeit kann in einer Frischhaltebox mitgenommen werden. Natürlich darf es ab und zu der Imbissstand mit der Currywurst sein, aber nicht täglich.

Wichtig ist die Trinkmenge. Hier sollte es Wasser sein oder ungesüßter Tee, den man in vielen Firmen selbst zubereiten kann. Gegen die Tasse Kaffee ist nichts einzuwenden, doch ein Zuviel ist nicht magenfreundlich und macht am Ende auch nicht mehr munter. Für Zwischenmahlzeiten sollte Obst eingepackt werden. Ein Apfel, ein paar Aprikosen, Obst der Jahreszeit, das hilft die Lebensgeister wieder für die Arbeit fit zu machen. Es darf auch am Abend mit der Familie eine warme Mahlzeit gegessen werden. Diese sollte jedoch nicht zu schwer sein. Vor allem sollte frisches Gemüse dabei sein. Auch sollten Fertiggerichte nicht zur Regel werden, da hier die Inhaltsstoffe nicht so gut zu kontrollieren sind. Zudem enthalten sie oft Zusatzstoffe, die gesundheitlich nicht förderlich sind.

Gesunde Ernährung und Bewegung gehören zusammen

Eine gesunde Ernährung kann vielen Krankheiten vorbeugen, von Infektionen bis zu Allergien und schweren chronischen Krankheiten. Doch ebenso wichtig ist es, sich gleichzeitig auch ausreichend zu bewegen. Ein Abendspaziergang ist gesund und dem besseren Schlaf förderlich. Sich öfters mal mit Kollegen und Freunden zum Sport zu treffen ist gesund und gleichzeitig gesellig. Es sollte überlegt werden, ob nicht statt des Autos auch das Fahrrad für den Weg zur Arbeit genommen werden kann. Radtouren am Wochenende, Wanderungen und Schwimmen unterstützen die Fitness und Vitalität und wirken ausgezeichnet dem Übergewicht entgegen, wenn gleichzeitig gesund gegessen wird.

Bei der Umstellung auf eine andere Art sich zu ernähren, frisches Obst und Gemüse statt fettreicher Kost zu essen, Quark statt dicker Butter aufs Brot zu streichen, auf die weißen Teigwaren zugunsten von Vollkornprodukten zu verzichten, muss sich auch der Geschmack umstellen. Wer sich jedoch Zeit zum langsamen Kauen und Schmecken nimmt, wird schnell feststellen, dass ein solches Essen viel geschmacksreicher ist als der schnelle süße Snack.

Text: Heilpraktiker Felix Teske

Foto: © https://pixabay.com/de/fr%C3%BCchte-s%C3%BC%C3%9F-obst-exotisch-ananas-82524/

Gesunde Ernährung und Beruf
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Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung


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