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Krampfzustände unter einem Cuprum arsenicosum-Mangel

Bei der Schüßler-Salz-Antlitzsanalyse lässt sich der Cuprum arsenicosum-Mangel an einer blass-bläulichen bzw. eventuell mit einem Stich ins Gelbe gehenden Gesichtshaut erkennen. Der Augenlidansatz ist sehr hell gefärbt. Das Gesicht ist relativ faltig und Krähenfüße, sogenannte Ehestandswinkel, umlagern die Augen. Des Weiteren kann das Gesicht ziemlich verschwitzt erscheinen und die Zunge weiß belegt sein. Häufiges Schlucken wegen starkem Speichelfluss ist bei einem Cuprum arsenicosum-Mangel ebenso angezeigt. Beim Sehen können dunkle, schwarze Tüpfelchen vor den Augen schweben.

In den Blutgefäßen kann eine Cuprum arsenicosum-Mangel zu Anämie, Gefäß-Spasmen, Durchblutungsstörungen bzw. zu Thrombosen führen. Unter einem Cuprum arsenicosum-Mangel können verschiedene Symptome auftreten: Es kann ein starkes Bedürfnis bestehen, sich ständig am Kopf zu kratzen, bis dieser blutig ist. Ein starkes Frösteln kann den gesamten Körper durchziehen. Im Rücken kann ein starkes Taubheitsgefühl auftreten. Ebenso können Waden- und Muskelkrämpfe häufig auftreten. Es kommt häufig zu starkem Herzflattern. Eine anhaltende Appetitlosigkeit sowie ein Verlust der Geschmacksempfindung können einen Cuprum arsenicosum-Mangel indizieren. Die sogenannten restless legs sind ebenso wie eingezogene Finger (Dupuytren) oder ein häufiges Schlucken wegen eines zu starken Speichelflusses häufig beobachtete Indizien für ein Fehlen von Cuprum arsenicosum. Der Urin kann bei einem Cuprum arsenicosum-Mangel nach Knoblauch riechen. Der Betroffene kann einen sogenannten Brothunger haben. Nach einer Geburt kann eine Frau die Nachwehen als Trauma erleben.

Eine Verschlimmerung des Cuprum arsenicosum-Mangels kann nachts und vor der Menstruation bzw. durch Kälte und durch Hitze, durch Druck, Schreck, Stress sowie durch zu langes Stillliegen entstehen. Eine Verbesserung dagegen kann nach starkem Schwitzen einsetzen, wenn man in einen Ruhezustand kommt oder wenn man kaltes Wasser trinkt.

Cuprum arsenicosum D6 wirkt stärkend auf das Zentralnervensystem

Im menschlichen Körper kommt Cuprum arsenicosum vermehrt in der Leber und der Galle vor. Kupfer arbeitet im menschlichen Körper als Gegenspieler zum Eisen, dennoch ist eine geringe Menge von Kupfer zur Regulierung des Eisenstoffwechsels nötig. Cuprum arsenicosum D6 soll bei der Aufnahme von Kupfer im Körper regulierend wirken. Cuprum arsenicosum ist Bestandteil und Co-Faktor einiger Enzyme. Zusammen mit Zink bildet Cuprum arsenicosum die Superoxiddismustase die einen Schutz vor freien Radikalen bietet. Es ist ebenfalls beteiligt an der Produktion von Immunglobulin und an der Zellatmung beteiligt. Auch beim Aufbau und der Vernetzung von Bindegewebe sowie bei der Bildung von Melanin und am Schilddrüsenstoffwechsel wirkt Cuprum arsenicosum mit.

Bei der Verordnung von Schüßler-Salzen wird Cuprum arsenicosum D6 gerne zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Auch zur Unterstützung gegen Parasiten wie Bandwürmer, Spulwürmer und Madenwürmer wird auf Cuprum arsenicosum D6 gesetzt.

Besonders bei Krämpfen des Zentralnervensystems aller Art soll die Verabreichung von Cuprum arsenicosum D6 erfolgreich sein. Die Schüßler-Anwender verordnen Cuprum arsenicosum D6 begleitend bei der Behandlung von Epilepsie. Allerdings soll hierbei selbstredend nicht auf eine weitere medizinische Betreuung verzichtet werden.

Als organische Erkrankungen gelten Gallenkoliken, Hepatitis sowie Nierenleiden als mögliche Anwendungsgebiete von arsenicosum D6. Bei Tinnitus sowie bei schießenden Kopfschmerzen, die chronisch geworden sind, wird das Schüßler-Salz Nr. 19 verabreicht.

Gegen eine starke Reizbarkeit, Stress sowie Schlaflosigkeit wegen Erregung und Angst soll das Ergänzungsmittel Nr. 7 effektiv wirken. Bei einer manifesten Abwehrschwäche mit einem allgemeinen Kälteempfinden sowie bei Venenentzündungen empfiehlt die Schüßler-Therapie Cuprum arsenicosum D6.

Für den Gehirnstoffwechsel soll Cuprum arsenicosum eine bedeutsame Rolle spielen. Beim Pigmentierungsstoff der Haut ist Cuprum arsenicosum ebenfalls beteiligt.

Bei Periodenkrämpfen sowie gegen Schwangerschaftserbrechen soll Cuprum arsenicosum D6 sanft heilend wirken. Für die geistige Entwicklung von Kindern soll Cuprum arsenicosum D6 sehr hilfreich sein. Es soll ein gutes Ergänzungsmittel bei der Behandlung von kindlichen Fieberkrämpfen sein.

Cuprum arsenicosum-Mangel – wenn die Lunge Trauer trägt

Psychisch kann sich ein Cuprum arsenicosum-Mangel in sehr schwachen Nerven äußern. Cuprum arsenicosum D6 ist das Salz für die Nerven. Cuprum arsenicosum D6 soll bei Ängstlichkeit, Erschöpfung, Melancholie, Muskelschwäche, Liebeskummer, Heimweh, Gedächtnisschwäche sowie Platzangst wirksam sein. Die Unruhelosigkeit bei einem Cuprum arsenicosum-Mangel, äußert sich mit einem ständigen Hin- und Herlaufen-müssen. Es erscheint, als wäre man ständig auf der Flucht. Außerdem vermittelt der Betroffene den Eindruck, als wolle er am liebsten sofort laut losschreien.

Bei einem Cuprum arsenicosum-Mangel kann auch ein verstärktes Bedürfnis nach Alkohol bestehen.

Die Homöopathie beschreibt einen Cuprum arsenicosum-Mangel als „die Traurigkeit, die der Lunge schadet“. Bei Psychosen, Schizophrenie, Paranoia und Depressionen erhöht sich der Kupferspiegel. Daher wird ein Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und Kupferbelastungen in der Medizin diskutiert.

In großen Mengen ist Cuprum arsenicosum stark umweltschädlich, da es persistent ist. Im Körper ist Cuprum arsenicosum deshalb nicht schädlich, da es nur in äußerst geringen Mengen vorkommt.

Heilpraktiker Felix Teske

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