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Leinöl – der gesunde Alleskönner

Leinsamen und Leinöl

Leinöl ist durch die Beliebtheit von Olivenöl und anderen, in der modernen Küchen gebräuchlichen Ölen völlig zu Unrecht fast in Vergessenheit geraten. Dabei wurde es laut Überlieferungen bereits in der Antike in Griechenland zu Linderung körperlichen Beschwerden eingesetzt und im 15. Jahrhundert in der Malerei zur Herstellung von Ölfarben entdeckt. Noch immer dient es als beliebter natürlicher Holzschutz, da es frei von gesundheitschädlichen Lösungsmitteln ist. Neben dem Genuss auf Salaten und kalten Speisen leistet es heute zusätzlich gute Dienste als Hautöl in der revitalisierenden Pflege in der Kosmetik.

Alleskönner Leinöl gegen Herz-Kreislaufprobleme

Leinöl

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Vor allem aus gesunder Ernährung ist der Alleskönner Leinöl heutzutage nicht mehr wegzudenken. So verfügt hochwertiges Leinöl über mehr gesunde Omega 3 Fettsäuren als Fisch. Mehrere Krankheitsbilder wie Herz-Kreislaufprobleme, Diabetes, zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte bis hin zu Konzentrationsschwäche und depressiven Verstimmungen lassen sich durch eine ausgewogene Einnahme von Omega 3 Fettsäuren positiv beeinflussen. Die Vorgabe von drei Esslöffeln pro Tag sollte man jedoch nicht überschreiten, denn in zu großer Menge genossen ist auch das beste Leinöl schädlich.

Voraussetzung für die Entfaltung seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften ist, dass das Leinöl von hoher Qualität und frisch ist. Doch die Qualitätsunterschiede der angebotenen Produkte sind groß. Nicht nur die schonende Verarbeitung, sondern auch die Qualität der Leinsaat spielen dabei eine Rolle. Möglichst wenig Schadstoffe wie Pestizide enthält Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Dessen gute Qualität erkennt man nicht nur an Farbe, Konsistenz und Frische, sondern auch an seiner besonderen Milde. Als besonders schmackhaft und hochwertig gilt kaltgepresstes Leinöl. Frisch genossen hat es einen aparten nussig-heuigen Geschmack, der hervorragend zu Salaten und kalten Gemüsegerichten schmeckt. Um das feine Aroma zu erhalten, sollte man bei warmen Gerichten das kaltgepresste Öl erst zum Schluss hinzufügen. Es passt hervorragend zu Pellkartoffeln und Tomaten und auch Milchspeisen halten sich mit einem Schuss Öl auf der Oberfläche länger und werden nicht so schnell sauer.

Beim Kauf unbedingt auf Haltbarkeit achten!

Beim Kauf von Leinöl ist es unerlässlich auf die Haltbarkeit zu achten, die nur ungefähr bis 3 Monate nach Abfüllung besteht. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass das Öl so frisch wie möglich aus der Ölmühle kommt und im Geschäft dunkel und Kühl gelagert wurde. Daheim verstaut man das Öl dann am besten in einem lichtundurchlässigen Schrank. Da es nicht gefriert, kann man Leinöl jedoch auch problemlos im Kühlschrank und sogar im Tiefkühlfach bei bis -20°C lagern. Hier kann das Leinöl sogar über die angegebene Haltbarkeit hinaus aufbewahrt werden. Es empfiehlt sich jedoch generell, eine ungekühlte geöffnete Flasche innerhalb von 2-3 Wochen zu verbrauchen.

Leinöl kann man zu Vielem gebrauchen

Kaltgepresstes Leinöl wird bei maximal 40°C hergestellt. Man erkennt es leicht an seiner goldgelben Farbe, denn warmgepresstes Leinöl ist mit seinem gelbraunen Ton etwas dunkler.
In Verbindung mit Luft und Licht wird Leinöl sehr schnell ranzig und bekommt einen unangenehm bitteren Beigeschmack. Aus diesem Grund eignet es sich auch nicht für Vorratshaltung. Es bietet sich eher an, Leinöl in kleinen Mengen zu kaufen, die man im angegebene Zeitrahmen aufbraucht. Man sollte unbedingt darauf achten, kein ranziges Öl mehr zu komsumieren, denn es schmeckt nicht nur unangenehm, sondern kann auch Übelkeit verursachen. Ist das Öl jedoch gekippt, ist das kein Grund es zu entsorgen, denn damit lassen sich noch Möbel und andere Holzgegenstände durch Polieren wasser- und schmutzabweisend machen.

Das vielseitige Universaltalent Leinöl sollte einen festen Platz in der täglichen Ernährung finden, denn es spendet durch Genuss Kraft und erhält die Gesundheit.

Urheber: yuliaff / 123RF Standard-Bild

Leinöl – der gesunde Alleskönner
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