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Beim Kalium sulfuricum Mangel steht der Ärger gelb im Gesicht

Bei der Gesichtsanalyse deutet sich der Kalium sulfuricum-Mangel dadurch an, dass der Betroffene eine gelblich-bräunliche Haut hat. Besonders die Haut auf den Augenlider sowie um den Mund und auf der Nase ist gelblich-bräunlich. Würfelfalten zeigen sich im Augenbereich. Eventuell sind Altersflecken im Gesicht und auf den Händen vorhanden. Auch die Zunge ist mit einem gelblich, schleimigen Belag bedeckt. Kalium sulfuricum-Mangel kann zahlreiche Pigmentflecke verursachen.

Chronische Entzündungszustände können sich durch einen Kalium sulfuricum-Mangel manifestieren. Chronisches Leiden wie chronische Katarrhe – man kennt bei vielen Kindern die gelb laufenden Nasen – können sich schon in früher Kindheit körperlich festsetzen. Alle Krankheitssymptome verschlimmern sich in geschlossenen Räumen. In frischer Luft trifft eine deutliche Verbesserung ein. Beim Asthma, das auf Kalium sulfuricum-Mangel basiert, muss der Körper bis auf die Zell-Ebene mit Sauerstoff versorgt werden.

Bei Kalium sulfuricum-Mangel besteht eine schwere Mattigkeit in den Gliedern. Die Beine fühlen sich an wie Blei. Mit einem Gefühl von der Schwere schleppt sich der Betroffen abgekämpft durch sein Leben.

Letzte Aktualisierung am 20.09.2017 um 00:16 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Mit Kalium sulfuricum D6 werden Heilungsprozesse beschleunigt

Durch Kalium sulfuricum kann der Sauerstoff aus dem Blut in die Zellen gelangen. Sobald eine Krankheit ins dritte Stadium, das späte Stadium einer Entzündung – die Entzündung ist mittlerweile gelblich eventuell eitrig – gelangt, ist Gabe von Kalium sulfuricum D6 angezeigt. Die Krankheitsstoffe, die sich in den Zellen abgelagert haben, werden durch Kalium sulfuricum abtransportiert. Der Körper hat die Chance zu entgiften. Wenn die Heilung in dieser Phase nicht gelingt, droht die Erkrankung chronisch zu werden. In dieser Krankheitsphase schuppt sich meistens die Haut des Erkrankten. Die kranken Zellen werden abgestoßen, der Eiter aus dem Körper hinausbefördert. Insbesondere Hauterkrankungen Neurodermitis, Schuppenflechte, allergische Hautreaktionen, Ekzeme, Akne, Pickel, juckende Haut, Augenbindehautentzündung reagieren positiv auf Kalium sulfuricum D6. Beim Abheilen von Wunden ist Kalium sulfuricum D6 das wichtigste Mittel für die Zellerneuerung. Aber auch Hautveränderungen wie Cellulitis oder Warzen reagieren auf das Schüßler-Salz Nr. 6 positiv.

Beim körperlichen Wiederaufbau nach Kinderkrankheiten wie z. B. nach Scharlach, Windpocken oder Masern ist Kalium sulfuricum D6 äußerst unterstützend. Kalium sulfuricum D6 ist ein Lebermittel, das der schwachen Leber auf die Sprünge hilft. Es wirkt besonders bei Darm-, Leber-, Gallebeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Aufstoßen sowie Völlegefühl.

Der Patient hat ein Bedürfnis nach frischer Luft. Er verspürt einen regelrechten Lufthunger. Auch Kühlung hilft ihm ebenfalls. Kalium sulfuricum beschleunigt den Heilungsprozess. Gewebedefekte werden repariert, eine Zellerneuerung findet durch eine Kalium sulfuricum D6 statt. In der Diätküche dient Kalium sulfuricum als Ersatz fürs Kochsalz.

Die schwere Seelenlast des Kalium sulfuricum-Mangels

Seelisch äußert sich ein Kalium sulfuricum-Mangel in einem depressiv-weinerlichen Verhalten. Der Betroffene ist andauernd erschöpft, seine Schlappheit entmutigt ihn noch weiter. Er neigt zu einer unerklärlichen Traurigkeit und ist andauernd in einer niedergeschlagene Stimmung. Eine tiefe Melancholie betrübt diesen Menschen. Abends verschlechtert sich diese Stimmung noch erheblich. Nächtliches Herzklopfen schwächt zusätzlich.

In der Kindheit wurde ein stark an Kalium sulfuricum-Mangel leidender Mensch von seinen Eltern gewissermaßen übersehen. Er war überflüssig. Der Betroffene glaubt an seiner Not zu ersticken. Das Kind hat allerhand unternommen, um Aufmerksamkeit zu erregen, wurde aber nicht gehört und verstummte allmählich. Ein Widerspruch zwischen innen und außen ergab sich mit der Zeit. Nach außen gibt sich dieser Mensch äußerst brav, innerlich allerdings bäumt er sich auf. Immer wieder vergleicht dieser Mensch sich mit anderen Leuten. Das Bild, das er sich vom Leben gemacht hat, stimmt nicht mit dem wirklich Leben überein. Der Betroffene hat allen Grund sich über jemanden anderen zu ärgern, er ist gelb vor Wut, die so weit gehen kann, dass er denjenigen, auf den man Wut hat, am liebsten vernichten möchte. Der Ärger setzt sich fest, er verkrampft sich innerlich, was besonders seine Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft zieht. Dadurch, dass der an einem Kalium sulfuricum-Mangel Leidende ständig auf sein eigenes Leben verzichtet hat, wird er allmählich atemlos.

Jemand, der an dieser Form von Asthma erkrankt ist, die auf einen Kalium sulfuricum-Mangel zurückgeht, atmet kaum noch. Unruhig und atemlos richtet sich der Blick dieses Betroffenen auf die Außenwelt. Mit ängstlichen Antennen tastet er sich durchs Leben. Es findet kein Austausch mit der Umwelt statt, kein wirklicher Stoffwechsel, die Bauspeicheldrüse wird gestresst. Ein längerer Kalium sulfuricum-Mangel kann bis zur Zuckererkrankung führen.

Der Betroffene hat die Tendenz, seinen Ärger auf andere zu übertragen. Er steht sich im negativen Kalium sulfuricum-Mangel selbst im Weg. Der Weg für Neues muss zugelassen werden. Loslassen, Vergeben und Verzeihen, damit die Seele Frieden findet. Der Betroffene will aktiv im Leben dastehen, um von anderen Gesehen zu werden. Wer an Kalium sulfuricum-Mangel leidet, muss auf sich achten, um in die Balance kommen.

Natürliche Ressourcen von Kalium sulfuricum kommen in Vollkorn- und Milchprodukten, Sonnenblumenkerne, Geflügel, Seefisch, Eiern, Kartoffeln. Gemüse, Bananen sowie Trockenfrüchten vor.

Text: Heilpraktiker Felix Teske

Kalium sulfuricum
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