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Wärmepflaster Test 2019: Die besten Wärmepflaster im Preisvergleich

Wärmepflaster
Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Wärmepflaster Test 2019. Wir zeigen Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Wärmepflaster. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben.

Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, das für Dich bestens geeignete Wärmepflaster zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, das richtige Wärmepflaster zu kaufen.

Das Wichtigste in Kürze

Wärmepflaster Test – Kurzinformationen


Wärmepflaster sind besonders für die lokale Schmerztherapie geeignet. Ihre Wirkung ist effektiv und hält lange an.

Je nach Anbieter wird das Wärmepflaster direkt an der schmerzenden Stelle auf die Haut oder auf ein dünnes T-Shirt geklebt. Dabei kann die Wirkung der Wärmeabgabe bis zu 12 Stunden anhalten.

In Wärmepflastern sind verschiedene Wirkstoffe enthalten, je nach Hersteller. Bei empfindlicher Haut sollten keine Pflaster mit dem Wirkstoff Capsaicin verwendet werden, sondern stattdessen Eisenpulver.

Wärmepflaster Test: Das Ranking der Pflaster

Platz 1: Pfizer Deutschland GmbH ThermaCare Wärmeauflagen

Thermacare flexible Anwen 6 stk
15 Bewertungen
Thermacare flexible Anwen 6 stk
  • Menge: 6stk
  • Thermacare Wärmeauflagen zielgenau gegen punktuellen Schmerz
Anwendungsgebiet von Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk)Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk) entfalten mindestens 8 Stunden lang die empfohlene therapeutische Wärme von 40°C. Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk) kombiniert auf einzigartige Weise Langzeitwärme und Tiefenwärme – für eine gezielte und effektive Schmerzlinderung zum Beispiel am mittleren Rücken, zwischen den Schulterblättern, am Oberarm oder Wadenbein, oder wo auch immer Sie Linderung für einen punktuellen Schmerz benötigen. Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk) entspannt verkrampfte Muskeln und lindert effektiv den Schmerz bis zu 24 Stunden.Wirkungsweise von Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk)In Thermacare flexible Anwendung (Packungsgröße: 6 stk) treffen Eisenpulver und Sauerstoff aufeinander.

Platz 2: WUNDmed GmbH&Co.KG Natürliches Wärmepflaster

Wundmed 1826547 Pflaster
6 Bewertungen
Wundmed 1826547 Pflaster
  • Wundmed Wärmepflaster, hypoallergen
  • Inhalt: 1 Stk. Wärmepflaster 13 x 9,5 cm
Das Wundmed Wärmepflaster aus weichem, hautfreundlichem Material bietet gut verträgliche und schmerzlindernde Wärme direkt an den verspannten und verkrampften Muskeln. Es enthält eine Mischung aus Eisenpulver und Aktivkohle, die sich Verbindung mit Sauerstoff erwärmt und und bis zu 8 Stunden gleichbleibene Wärme erzeugt. Das Wärmepflaster (13×9,5 cm) ist sehr flexibel und kann direkt auf die Haut aufgeklebt werden. Es ist Hypoallergen und wurde dermatologisch und klinisch getestet.

Es ist zum einmaligen Gebrauch bestimmt und kann anschließend über den Hausmüll entsorgt werden. Bitte beachten Sie die Anwendungshinweise auf der Verpackung!

Platz 3: ABC Wärme-Pflaster sensitiv

ABC Wärme-Pflaster sensitiv, 4 St.
77 Bewertungen
ABC Wärme-Pflaster sensitiv, 4 St.
  • enthält Nonivamid
  • bei Muskelschmerzen
ABC Wärme-Pflaster mit Sensitive-Vlies 9,85mg Hansaplast med (Packungsgröße: 4 stk) dienen zur gezielten äußerlichen Behandlung von Muskelschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Nacken- und Schultergürtels.

Platz 4: Hansaplast Rheumaplast 01596 Wärmepflaster

Rheumaplast Wärmepflaster, 2er Pack (2 x 2 Stück)
138 Bewertungen
Rheumaplast Wärmepflaster, 2er Pack (2 x 2 Stück)
  • Wärmepflaster zur Linderung von Muskel- und Rückenschmerzen
  • 4,8 mg wirkstoffhaltiges Pflaster
Wärmepflaster zur Linderung von Muskel- und Rückenschmerzen – 4,8 mg wirkstoffhaltiges Pflaster – Wirkstoff: Cayennepfeffer-Dickextrakt

Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Wärmepflaster kaufst

Was ist Wärmepflaster?

Wärmepflaster, oft auch ABC-Pflaster genannt, können bei vielen Schmerzen zur Anwendung kommen. Das Pflaster enthält verschiedene Wirkstoff, die Wärme abgeben und so die Muskulatur lockern und Schmerzen lindern.

Wie können Wärmepflaster verwendet werden?

Die Pflaster werden einmal am Tag auf die schmerzende Stelle geklebt. Die Haut sollte an der Stelle unverletzt und trocken sein, damit die Pflaster gut haften. Die Anwendung sollte zwischen 5 und 12 Stunden liegen, danach muss der Haut eine Pause von ungefähr 12 Stunden gegönnt werden. Typischerweise kommen die Pflaster bei Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen, Hexenschuss und Ischiasbeschwerden zum Einsatz. Währen der Anwendung wird kontinuierlich Wärme auf die schmerzende Stelle abgeben. Die Durchblutung wird von der Wärme gefördert. Dadurch werden die Muskeln besser mit Blut versorgt und können sich lockern. Die Wärmetherapie kann gleichzeitig eine entspannende Wirkung auf den ganzen Körper bewirken.

Was ist in Wärmepflastern enthalten?

Viele der Wärmepflaster sind aus pflanzlichen Wirkstoffen hergestellt. Beispielsweise haben sie Arnika, Belladonna und Capsicum. Die Wirkstoffe haben sich im Laufe der Zeit verändert, meist ist heute nur noch Capsaicin enthalten. Die Forschung hat ergeben, dass das Cayennepfeffer-Dickextrakt schnell zur deutlichen Schmerzlinderung verhilft. Cayennepfeffer-Dickextrakt ist der Stoff, aus dem Capsaicin gewonnen wird. Die Wärme- und Schmerzrezeptoren der menschlichen Haut werden durch den Stoff angeregt. Oftmals kommt der Wirkstoff Nonivamid bei empfindlicher Haut zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine synthetische Version von Capsaicin. Hautrötungen bleiben bei dieser Form aus.

Es gibt auch einige Wärmepflaster, die ohne Wirkstoffe auskommen, die in die Haut eindringen. Capsaicin kann Hautrötungen hervorrufen. Die anderen Pflaster enthalten Aktivkohle, Eisenpulver oder Kochsalz. Bei Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren die Stoffe und wirken ebenfalls über mehrere Stunden.

Welche Nebenwirkungen gibt es bei Wärmepflastern?

Die Haut kann Überempfindlichkeitsreaktionen bei der Verwendung von Wärmepflastern zeigen. Das können Hautrötungen, Verbrennungen und Juckreiz sein. Tritt eine dieser Störungen auf, muss die Anwendung direkt abgebrochen werden. Andernfalls können schwere Hautschäden entstehen. Die Wärmepflaster dürfen keinesfalls auf entzündeten Wunden angewendet werden.

Besteht bereits eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Capsaicin oder Paprikagewächse darf auf keinen Fall ein Wärmepflaster eingesetzt werden. Bei Kindern unter 12 Jahren wird vor der Anwendung von den Herstellern wegen des Wirkstoffs abgeraten.

Was gilt es bei der Anwendung von Wärmepflastern zu beachten?

Es gibt ein paar Dinge, die bei der Anwendung von Wärmepflastern beachtet werden sollten. Wärmepflaster dürfen nicht zerschnitten werden. Auf eine weitere Wärmebehandlung sollte verzichtet werden. Während der Anwendung von Wärmepflastern sollte 12 Stunden Pause liegen. Nach der Anwendung ist es wichtig, die Hände zu waschen.

Werden Wärmepflaster zerschnitten, kann es zu Vergiftungen kommen, weil der Wirkstoff direkt auf die Haut gelangen kann. Weitere Wärmebehandlungen wie eine Wärmeflasche, Rotlicht-Bestrahlung oder Kirschkernkissen sollten nicht zum Einsatz kommen, da die Haut andernfalls überhitzt werden könnte.

Die Haut sollte auf jeden Fall unbedingt eine Pause von 12 Stunden bekommen, in der sie sich gut erholen kann. Das Händewaschen ist nach der Anwendung so wichtig, damit nichts von den Wirkstoffen unbeabsichtigt in die Augen kommen kann.

Welche Alternativen gibt es zu Wärmepflastern und welche Vor- oder Nachteile haben sie?

Die üblichen Alternativen sind Wärmeflasche, Kirschkernkissen, Heizkissen, Wärmesalben oder Tabletten. Jede von ihnen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die persönlichen Vorlieben sind entscheidend, für welche Behandlung sich jemand entscheidet.

Während Wärmepflaster über einen längeren Zeitraum von bis zu 12 Stunden Wärme abgeben, speichern andere Wärmetherapien die Wärme nur für eine kürzere Zeit. Wärmepflaster schränken die Mobilität im Alltag nicht ein. Sie kleben auf der schmerzenden Stelle und die üblichen Tätigkeiten können ganz normal ausgeführt werden. Manche Alternativen schränken ein, da sie ein ruhiges liegen während der Behandlungsdauer erfordern.

Was kosten Wärmepflaster?

Je nach Marke und Packungsgröße können die Preise verschieden sein. Umso mehr Pflaster in einer Packung sind, umso teurer ist sie. Für eine Packung mit 10 Pflastern werden ungefähr ab 9 Euro fällig. Bei einer Packung mit 50 Wärmepflastern sind es ca. ab 28 Euro.

Wo kann man Wärmepflaster kaufen?

Es gibt verschiedene Wärmepflaster, die es in Apotheken, Drogeriemärkten, Supermärkten und in großer Auswahl im Internet gibt.

Welche Arten von Wärmepflastern gibt es und welches ist das richtige für dich?

Es wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Wärmepflastern unterschieden.

  • Wärmepflaster mit Capsaicin
  • Katalytische Wärmepflaster

Beide Wärmepflaster können bei Rücken-, Nacken-, Schulterschmerzen, Hexenschuss und Muskelverspannungen Linderung verschaffen. Durch die lokal erzeugte Wärme können sich verkrampfte Muskeln entspannen.

Wärmepflaster, die Capsaicin enthalten, entfalten ihren Wirkstoff direkt auf der Haut. Dabei wird die Durchblutung gefördert und ein Wärmegefühl erzeugt. Wirkpflaster, die auf der Basis von Eisenpulver hergestellt sind, erwärmen sich selbst durch kontrollierte chemische Prozesse.

Wärmepflaster mit Capsaicin

Das Wärmepflaster mit Capsaicin wirken direkt auf der Haut. Während die traditionellen Wirkstoffe Arnika, Belladonna und Capsaicin waren, enthalten sie heute Inhaltsstoffe wie Cayennepfeffer-Essenz oder Novamid. Letzteres ist ein synthetisches Capsaicin, welches sich weniger reizend auf die Haut auswirkt. Es gibt zudem Wärmepflaster mit ätherischen Ölen wie Wintergrünöl oder Lavendelöl.

Die Inhaltsstoffe werden vom Pflaster langsam an die Haut abgegeben. Die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut werden von ihr dort stimuliert, was bei Schmerzen und Verspannungen Abhilfe schaffen soll. Es folgt die Anregung der Durchblutung und die Verringerung des Schmerzempfindens, da die Schmerzbotenstoffe gehemmt werden. Es folgt ein höherer Transport von Sauerstoff und Nährstoffen an die betroffene Stelle, wodurch sich der Heilungsprozess verbessert.

Hautrötungen und verschiedene Hautreizungen, die sich mit Brennen, Jucken oder Stechen zeigen können, gehören zu den bekannten Nebenwirkungen. Die Anwendung sollte aus diesen Gründen nicht öfter als an zwei aufeinanderfolgenden Tagen und nur mit einer mindestens 12-stündigen Pause erfolgen. Manche Wirkstoffe können sich bei Beschädigung des Pflasters gesundheitsschädlich und bei Kindern sogar mit Vergiftungen auswirken. Kommen sie in Kontakt mit offenen Wunden oder Schleimhäuten, kann das zu Entzündungen führen.

Vorteile:

  • Die Durchblutung ist besser
  • Die Heilung wird beschleunigt

Nachteile:

  • Hautrötungen
  • Kann nicht über lange Zeit angewendet werden
  • Ist bei offenen Wunden nicht geeignet

Katalytische Wärmepflaster

Wärmepflaster, die auf Eisenpulver-Basis arbeiten, sorgen durch eine externe Wärmezufuhr für das Erwärmen der Haut. Dabei basiert das Pflaster auf einer Mischung, die mit dem Sauerstoff aus der Luft reagiert, wie Aktivkohle und Eisenpulver, und so die Oxidationswärme erzeugt. Der chemische Effekt sorgt dafür, dass das Pflaster für mehrere Stunden Wärme an die entsprechende Stelle abgibt, ohne dass die Haut durch aggressive Stoffe gereizt wird.

Je nach Pflasterart hält der Effekt bis zu zwölf Stunden. Die Temperatur, die erreicht wird, liegt bei etwa 40°C. Die Pflaster haben innerhalb von der ersten Stunde höhere Temperaturen, die teilweise als unangenehm empfunden werden können.

Vorteile:

  • Hautirritationen bleiben aus
  • Die Anwendung über eine längere Zeit ist möglich
  • Empfiehlt sich bei Verspannungen

Nachteile:

  • Können sehr heiß werden
  • Tritt Eisenpulver aus, kann es gefährlich werden

Kaufkriterium: Anhand dieser Faktoren kannst du Wärmepflaster vergleichen und bewerten

Wichtige Kriterien sind die Dauer der Wärmeabgabe, die Pflastergröße und der Wirkstoff. Die Zeit, während die Pflaster ihre Wärme abgeben, sind unterschiedlich lang. Es gibt Pflaster, die reichen für die Zeit zwischen vier und acht Stunden, es gibt ebenso welche die bis zu 12 Stunden reichen. Bei besonders starken Schmerzen oder wenn die Schmerzlinderung länger braucht, sollte ein Pflaster zum Einsatz kommen, das seine Wärme langsam abgibt. Bei manchen Verbrauchern wird die Wärme allerdings nach einigen Stunden als unangenehm empfunden. Teilweise können die Pflaster bis zu 62°C warm werden. In dem Fall sollten sie nicht so lange angewendet werden.

Die Größe der Pflaster spielt beim Kauf eine wichtige Rolle. Das Pflaster sollte auf jeden Fall die Fläche abdecken, die vom Schmerz betroffen ist. Ein zu kleines Pflaster kann möglicherweise nicht den gesamten Bereich abdecken. Im Zweifel sollte immer ein größeres Pflaster ausgewählt werden, damit der gesamte schmerzende Bereich behandelt werden kann.

Besonders für Menschen mit empfindlicher Haut ist es wichtig auf den Wirkstoff zu achten. Ist die Haut empfindlich sollte auf jeden Fall ein Wärmepflaster zum Einsatz kommen, dass entweder den Wirkstoff Eisenpulver oder dem synthetischen Stoff Novamid enthält.

Fazit

Wärmepflaster sind eine gute Sache. Sie lassen sich schnell und einfach anwenden und können für Entspannung sorgen. Wenn die Haut sehr empfindlich ist, sollten sie entweder auf einem dünnen T-Shirt zum Einsatz kommen oder ohne Capsaicin.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

  • https://www.thermacare.de
  • http://symptomat.de/W%C3%A4rmepflaster
  • http://www.abc-pflaster.de/

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/feuer-kamin-flamme-hei%C3%9F-w%C3%A4rme-3792951/
  • https://pixabay.com/de/verband-erste-hilfe-medizinische-1235337/

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 um 11:37 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API








Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung


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