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Zincum chloratum-Mangel reduziert die Lebensqualität vielfältig

Wenn ein Gesicht blass, bläulich oder gelblich erscheint und ein heller Streifen um den Mund erscheint, ist bei der Schüßler-Salz-Antlitzsanalyse an ein Fehlen von Zincum chloratum zu denken. Diese Hautbild kann außerdem Akne oder Pickel aufweisen und es können Lippenbläschen auftreten. Auf den Zähnen sowie auf den Fingernägeln können weiße Flecken vorhanden sein.

Zinkmangel bedingt eine Störung des Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsels. So entsteht schnell ein Dauerstress. Bei einem Zincum chloratum-Mangel können Haut, Haare und Nägel brüchig sein. Außerdem können die Haare vorzeitig ergrauen bzw. ausfallen.

Schlecht heilende Wunden oder eine vermehrte Anfälligkeit für Infektionen sowie ein reduzierter Geruch- und Geschmackssinn können Indizien für einen Zink-Mangel sein.

Zincum chloratum-Mangel soll zu diversen Symptome führen wie z. B. ein schwaches Gedächtnis, Kopfschmerzen mit einem Druck auf Stirn und Nasenwurzel oder nach einer Überarbeitung am Hinterkopf, Augenmigräne oder auch Reizungen der Augenschleimhäute.

Diverse Sehstörungen wie z. B. Netzhautfunktionsstörungen, Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit, Makuladegeneration können auf Zincum chloratum-Mangel hindeuten, da Zink in Verbindung mit Vitamin A für den Augenstoffwechsel wichtig ist.

Zincum chloratum-Mangel kann Entzündungen der Nerven und Blase bewirken, was zu Brennen beim Urinieren, zu Sphinkerlähmungen der Blase mit Harnabgang und Inkontinenz führen kann. Unfurchtbarkeit, mangelnde Testosteronproduktion, reduzierte Spermienzahl und -beweglichkeit, Infertilität, mangelnde Libido und Impotenz, Krämpfe vor und nach der Menstruation können ein Indiz für Zincum chloratum-Mangel sein.

Ein Zincum chloratum-Mangel soll besonders bei Kindern zu Störungen im Skelettwachstum, zu Zahnungskrämpfen und zu nervösem Erbrechen vor und nach dem Essen führen.

Zu einer Besserung der Symptome kann es durch Bewegung und im Freien kommen; während es zu einer Verschlimmerung nach Weingenuss, Reizmitteln sowie durch ruhiges Sitzen kommen kann.

Zincum chloratum D6 – ein Anstoß für die Regenration

Zincum chloratum kommt im menschlichen Körper in den Zellen, vielen Enzymen, im Gewebesaft und im Immunsystem vor. In konzentrierter Form ist Zink äußerst giftig. Es gehört zu den wichtigsten Spurenelementen im menschlichen Körper und fördert das Immunsystem. Es ist für die Knochenbildung wichtig und fördert den Proteinaufbau, der für den Körper lebenswichtig ist. Proteine werden für die Bildung von Knorpeln, Hormonen und Antikörpern benötigt.

Zincum chloratum wirkt besonders auf das Gehirn und das Rückenmark. Das Immunsystem, die Fortpflanzungsorgane und die Nerven sollen durch das Salz Nr. 21 besonders angesprochen werden. Als Nervenberuhigungs- und Schmerzlinderungsmittel, das besonders bei Neuralgien sowie als Oxidationskatalysator verordnet wird, setzen die Schüßler-Salz-Anwender Zincum chloratum D6 ein. Bei allen möglichen nervösen Symptomen wie z B. bei Hautjucken, Schlafstörungen, Hirnreizungen, krampfartigen Beschwerden, Depressionen wird es verabreicht. Auch bei reduzierten Sinneswahrnehmungen von Geruch und Geschmack soll das Ergänzungssalz Nr. 9 hilfreich sein. Bei diversen Haut- und Nagelerkrankungen soll Zincum chloratum D6 den Heilungsprozess beschleunigen, da Zink die Regenration von Haut und Haarzellen anregt.

Zincum chloratum D6 soll die Gefäßfüllung regulieren, was beruhigend wirken und den Puls und Herzrhythmus positiv beeinflussen soll. Unbestimmte Empfindungen und Beschwerden, aber auch Krampfadern und Neigungen zu kapillaren Blutungen sollen so gemildert werden.

Die Thymusdrüse braucht viel Zink, um eine gesunde Abwehrkraft aufzubauen. Auch bei Diabetes und zu hohem Cholesterin setzt die Schüßler-Salz-Therapie auf das Ergänzungsmittel Zincum chloratum D6.

Bei Kindern soll Zincum chloratum D6 gegen sexuelle Entwicklungsverzögerungen Wirkung zeigen. In Salbenform wird Zincum chloratum D6 in der Schüßler-Salz-Therapie gegen Schwangerschaftsstreifen verordnet. In der Verbindung mit anderen Mineralstoffen soll Zincum chloratum D6 auch bei Osteoporose Wirkung zeigen.

Starke Verbraucher von Zincum chloratum D6 sind Alkohol, Reizüberflutung, Stress, Sport, Schlaflosigkeit, Sport sowie Milchsäure.

Zincum chloratum-Mangel: Wenn die Dampflok warten muss

Auf der seelischen Ebene nennt die Homöopathie Zincum chloratum „Die Dampflok unter Druck vor der Abfahrt.“. Ein Bild, dass Aktivität der Seele unter Volldampf beschreibt. Positiv gelebt, bedeutet dies allerdings auch warten zu können; negativ gelebt kann dies wiederum zu Unruhe und Verspannung führen.

Ein Zincum chloratum-Mangel soll zu allen möglichen Nervenkrankheiten wie z. B. Kopfschmerzen, zu nervöser Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Lernschwächen, Lethargie, nervösen Zuckungen, Hyperaktivität, Depressionen, Psychosen oder auch Schizophrenie führen. Der „Dampflok“-Seelen-Zustand kann allerhand Formen haben. Die Person ist launisch, eventuell nymphomanisch, will jeden küssen, ist ruhelos, sentimental schwärmerisch, unzufrieden und umherschweifend. Sie hat ständig die Befürchtung, alleine zu sein. Der Betroffene ist von zahlreichen diffusen Ängsten befallen wie z. B. vor Gespenstern und allem Unbekanntem oder auch vor Misserfolg und einem Versagen. Auf die Ebene der Sexualität gebracht, kann dieser Mangel bei Männern zu Prostata und bei Frauen z. B. Brustschwellungen und zu Beschwerden nach der Schwangerschaft führen.

Natürliche Zink-Ressourcen sind z. B. in Vollkorn- und Milchprodukten, Schalentieren wie Austern, in rotem Fleisch, Eiern, Linsen, Erbsen, Sauerkraut, weißen Bohnen, Mais, Sonnenblumenkernen, Sesam, Weizen, Haferflocken, Paranüssen und im Parmesankäse vorhanden.

Heilpraktiker Felix Teske

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